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Tipps & Tricks

Holz das schönste und natürlichste Material. . .


. . . um daraus Gegenstände für den täglichen Bedarf herzustellen. Während ein Schreiner sich Bretter und Platten selbst zusägen und hobeln kann, ist der Heimwerker und Bastler meist auf das Angebot der Heimwerkermärkte und des Holzfachhandels angewiesen. Die Auswahl an gehobelten und zu Platten verleimten Massivhölzern ist heute aber so groß, dass ein Do-it-yourselfer für beinahe jedes Projekt das notwendige Material bekommt. Neben Massivholzprodukten gibt es noch die verschiedensten aus Spänen oder Schichthölzern verleimten Platten.

Tipps für den Holzkauf: Massive Hobelbretter, die zu Möbelstücken verarbeitet werden sollen, müssen vollständig ausgetrocknet sein, damit sie nicht nachträglich schwinden. Im Freien gelagertes Holz hat noch einen Feuchtigkeitsgehalt von mindestens 15 %. Vor der Verarbeitung müssen Sie es in beheizten Räumen einige Wochen nachtrocknen lassen, bis es nur noch um die 10 % Restfeuchtigkeit enthält.

Holz ist ein natürlich gewachsener Rohstoff, der schon seit Menschengedenken genutzt und bearbeitet wird. Um erfolgreich mit Holz umzugehen, muss man seine typischen Eigenschaften kennen und berücksichtigen:

- die verschiedenen Holzarten
- Holzplatten im Querschnitt im ATW Prospekt
- vor der Verarbeitung
- während der Verarbeitung
- Ausbessern von Beschädigungen

Holzfeuchte: Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, es nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie auch wieder ab. Hat das Holz weniger Feuchtigkeit als die umgebende Luft, nimmt es diese auf. Umgekehrt verdunstet die Holzfeuchte bei trockener Umgebungsluft.

Frisches Holz: Bei frischem Holz liegt der Feuchtigkeitsgehalt um die 60 %. Bevor man ein Brett oder eine Bohle verarbeitet, sollten sie dem vorgesehenen Verwendungszweck entsprechend heruntergetrocknet sein. Holz für den Außenbereich (Fenster, Türen usw.) darf nicht mehr als 12 bis 15 % Feuchtigkeit enthalten. Für den Innenbereich mit Ofenheizung rechnet man 10 bis 12 %, bei Zentralheizung 8 bis 10 %.

Holz "arbeitet" immer: Auch gut abgelagertes Holz verändert sich immer wieder. Es nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Diese "Arbeiten" muss man bei der Konstruktion von Möbelstücken berücksichtigen. So dürfen Sie beispielsweise massive Bretter niemals quer zur Faserrichtung miteinander verleimen, weil sich das Holz einmal mit der Faser und einmal gegen die Faser unterschiedlich stark ausdehnt und ebenso unterschiedlich schwindet.

Holz wird krumm: Je nach dem, wie Balken oder Bretter aus dem frischen Stamm geschnitten wurden, verändern sie beim Trocknen ihre Dimensionen und werden teilweise deutlich krumm. Beim anschließenden Aufschneiden und Hobeln muss man versuchen, diese Veränderungen wieder auszugleichen.

Drehwuchs: Bretter aus Bäumen, die sich beim Wachsen um die eigene Achse gedreht haben, zeigen nach dem Trocknen starke Verwürfe. Sie müssen als Ausschuss aussortiert werden.

Weichholz: Das Holz der Nadelbäume wird allgemein als Weichholz bezeichnet. Fichte und Tanne verwendet man meist nur als Bauholz. Die nordische Kiefer dagegen hat sich einen hervorragenden Platz unter den Möbelhölzern erobert. Gehobelte Weichholzbretter sind meist nur bis zu 20 cm erhältlich. Für größere Formate muss man auf Leimholzplatten zurückgreifen.

Hartholz: Die von verschiedenen Laubbäumen gewonnenen Harthölzer werden traditionell im Möbelbau verwendet; früher in massiver Verarbeitung, heute meist nur als Furnier. Hartholz arbeitet weniger als Weichholz. Seine Oberfläche lässt sich besser mit Lacken oder Polituren veredeln. Gehobelte Hartholzbretter sind, wenn überhaupt, nur im Holzfachhandel zu bekommen. Für den Möbelbau stehen allerdings Leimholzplatten in den verschiedensten Formaten zur Verfügung.

Massivholz auswählen:
Wenn Sie massive Bretter aussuchen, sollten Sie auf den Verlauf der Jahresringe achten. Bei "stehenden" Jahresringen (aus der Mitte des Stammes geschnitten) schwindet das Holz in der Dicke mehr als in der Breite. Bretter mit "liegenden" Jahresringen dagegen schwinden in der Breite mehr als in der Dicke.

Mit Leimholz umgehen: Aus Leimholzplatten kann der Heimwerker Möbel wie ein Profi bauen. Bei der Verarbeitung gelten allerdings die für Massivholz bekannten Regeln. Vermeiden Sie vor allem Verleimungen gegen die Faserrichtung. Zugeschnittene Leimholzteile oder halbfertige Möbel sollten Sie bei Arbeitsunterbrechungen durch Zwingen und Gewichte in ihrer Form fixieren. Sobald die Platten aus der schützenden Folie herausgenommen werden, können sie sich nämlich verziehen und werfen.

Furniere: Durch Schälen ganzer Baumstämme mit riesigen Messern werden millimeterdünne Furniere von Edelhölzern gewonnen. In erster Linie beschichtet man damit Plattenwerkstoffe, die dann wie Massivholz aussehen.

Sperrholz:
Werden weniger wertvolle Furniere in mindestens drei Lagen quer zum Faserverlauf miteinander verleimt, entsteht Sperrholz. Je gößer die Zahl der Schichten, desto besser gleichen sich die Spannungen der Furniere aus, und es entsteht eine Platte, die so gut wie nicht mehr arbeitet. Ecken und Kanten von Sperrholzplatten weisen häufig Transportschäden auf. Lassen Sie solche Platten vor dem Kauf noch einmal besäumen.

Tischlerplatten: Furnierplatten mit einer dicken Mittellage aus eingeleimten Weichholzleisten werden als Tischlerplatten bezeichnet. Diese Material wird für den Bau von Möbelkörpern verwendet. Es muss allerdings mit einem Deckfurnier versehen werden.

Spanplatten: Das preiswerteste Material für den Möbelbau stellen aus feinen Spänen unter hohem Druck verleimte Platten her. Achten Sie darauf, für den Innenausbau nur Platten der Möbel-Qualität E1 einzusetzen. Minderwertigere Platten können gefährliche Formaldehydreste ausdünsten.

Holzwerkstoff MDF:
Während Spanplatten im Möbelbau nur beschichtet eingesetzt werden können, stellen MDF-Platten (mitteldichte Faserplatten) in mancher Hinsicht eine echte Alternative zu Massivholz dar. Die fein strukturierten, homogenen Platten lassen sich sogar fräsen.

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